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Presseberichte von meine-onlinezeitung.de

Pressebericht Täglicher Anzeiger Holzminden

Pressebericht meine-onlinezeitung.de

Pressebericht zu der Fluch des Knochenmannes

Pressebericht über die Dreharbeiten vom Kurzfilm Zet-Nation

 http://www.op-online.de/nachrichten/egelsbach/filmstudenten-horror-kulisse-egelsbach-2445210.html

 

Egelsbach - Ort des Schreckens

Egelsbach - Die Gemeinde hat viele schöne Ecken und Winkel – manche taugen sogar als Filmkulisse. Tatsächlich waren in den vergangenen Tagen Filmemacher im Ort auf Streifzug. Von Holger Borchard

 

© ms

Platz ist bekanntlich in der kleinsten Hütte: Das studentische Filmteam, von links Julian Opitz (Ton/Nachbearbeitung) und Nina Schnitzenbaumer (Kamera) sowie Regisseur Sebastian Werner (rechts) mit den Schauspielern Justin Salowsky und Robert Menke.

Zwar nicht die Ridley Scotts, Martin Scorseses oder Roland Emmerichs dieser Welt, doch immerhin ein Quartett, das die Materie professionell angeht. Studenten der Uni Darmstadt um die Egelsbacher Nils Recktenwald und Sebastian Werner brachten an mehreren Stellen in Egelsbach Szenen für ihren Semester-Abschlussfilm in den Kasten.

Licht – Ton – Klappe – auf geht’s: Auf dem schönen Wasserspielplatz im Brühl drängen sich Crew und Hauptdarsteller in einem der Holzhäuschen. Filme machen kann mitunter ein ganz schön enges Ding sein. Schauspieler Robert Menke spielt den Vater Ben Akami, Julian Salowsky stellt dessen Sohn Tim dar. Die Zwei sind die Hauptfiguren des Streifens; auf dem Spielplatz können sie endlich mal wieder über Gott und die Welt quatschen – und leider auch über die Schule ...

Vier Tage in Egelsbach unterwegs

Angesichts der harmlosen Kulisse, in der Julian Opitz den Ton, Nina Schnitzenbaumer die Kamera, Nils Recktenwald Beleuchtung und Producing sowie Sebastian Werner als Regisseur die Story im Griff haben, käme man sicher nicht auf das Genre, das der Studenten-Streifen bedient. „Wir drehen einen Horror-Thriller“, verrät Nils Recktenwald. Die komplette Geschichte mag der 26-Jährige vorab nicht preisgeben, nur so viel: „Es geht um ein Virus, das die Menschheit verändert. Ein nicht ganz komplettes Geburtstagsgeschenk, das Ben für Tim hat, spielt die Schlüsselrolle.“

Binnen sieben Tagen haben die Studenten ihren Abschlussfilm für das vierte Semester eingespielt, vier Tage lang waren sie in Egelsbach unterwegs. Begegnungen der seltsamen Art nahe des S-Bahnhofs in der Georg-Wehsarg- und im Gewerbegebiet an der Marie-Curie-Straße werden ebenso in den Streifen einfließen wie der Spielplatz-Dreh und eine Grillparty in der Bahnstraße. „Als nächsten schneiden wir den Film“, erläutert Recktenwald. „Erstes Ziel ist ein Trailer, mit dem wir Fans gewinnen und letzten Endes unser Budget refinanzieren wollen.“

Film ist die Visitenkarte

Budget? „Ja – abgesehen von der Ausrüstung sind wir bei dem Dreh absolut auf uns gestellt, auch was die Finanzierung angeht“, sagt Recktenwald. Einerseits handele es sich bei dem Streifen, dessen Endfassung 15 bis 20 Minuten lang sein wird, um eine Uni-Arbeit. „Die wird unser Professor benoten“, sagt Recktenwald. Darüber hinaus ist er ein reales Projekt, mit dem sich das Quartett, das jedes Semester (mit Ausnahme des ersten) mit einem Filmdreh beenden muss, auf dem Markt behaupten will. „Dieser Film ist sozusagen eine unserer Visitenkarten im Hinblick auf spätere Bewerbungen“, betont der Egelsbacher. „Deshalb wollen wir das natürlich so professionell wie möglich machen und investieren gemeinsam eine vierstellige Summe.“ Primär konzentriere sich jeder im Team auf die Position, die er später tatsächlich gerne beruflich machen wolle – „aber ein Stück weit ist natürlich jeder von uns Mädchen für alles“, merkt Recktenwald augenzwinkernd an.

Die Veröffentlichung des von kleinen Selbstironien – „für unseren Professor – durchzogenen Thrillers mit dem Arbeitstitel „Zet Nation“ streben die Bachelor-Studenten für den Oktober an. Dabei sind sie an eine strikte Abfolge gebunden. „Der Film muss erst auf einem Festival zu sehen sein, bevor er über das Internet verbreitet werden darf“, erklärt Recktenwald. Einreichen wollen die Vier ihren Film im Übrigen auch zum Shocking Shorts Award, der 2013 wieder im Rahmen des Filmfests München verliehen wird.

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Bericht über die Dreharbeiten von "Nur neun Jahre Glück" der Lippischen Landeszeitung.

http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/lemgo/lemgo/6830798_Studenten_machen_alte_Villa_zum_Filmset.html

Pressebericht Sponsoren Premiere Phillip

Auch Osthessen News berichtet über die Premiere.

http://osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1210902

Presseberichte von den Dreharbeiten des Kurzfilms Phillip.

 http://www.kurzfilm.witteborn.de/

http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1199852

 

Heiße Dreharbeiten für "Phillip"- Studenten setzen Kurzfilm in Szene - VIDEO

02.07.11 - FULDA - Es wimmelt und wuselt auf dem Filmset von "Phillip" - Kameramänner, Beleuchter, Produktionsassistenten, Aufnahmeleiter, Setfotografen, Schauspieler, Continuity oder Statisten haben hier ordentlich zu tun. Der Kurzfilm wird derzeit von jungen, ambitionierten Filmemachern in Fulda und Lauterbach realisiert. Für Regisseur Julian Witteborn aus Hofbieber ist das Projekt der Abschlussfilm an der Fachhochschule Ansbach, an der er "Multimedia und Kommunikation" studiert. Dafür hat der 23-jährige ein Team aus jungen Filmemachern der Region und anderen Teilen Deutschlands zusammengetrommelt. Der Anspruch der Filmcrew ist hoch: Arbeiten wie bei einer profesionellen Produktion. "Phillip" erzählt die Geschichte eines zehnjährigen Scheidungskindes. Der Junge leidet darunter, dass der Vater kaum Zeit für ihn hat. Verzweifelt versucht er, gegen die Situation anzukämpfen. Mit tragischen Folgen....

Produktions- und Aufnahmeleiter Jeremias Rockel aus Lauterbach war einer der ersten, dem Julian Witteborn von seinem Filmvorhaben erzählte. Schon am Set der ARD-Produktion "Alles was Recht ist", an dem Witteborn als Praktikant und Rockel als Statist mitwirkten, hatten sich die beiden in Fulda kennengelernt. Für den Dreh von "Phillip" haben sie sich nun wieder zusammengefunden. Viele Wochen lang hatte die Vorproduktion gedauert, musste ein Team zusammengestellt, das Drehbuch ausformuliert, Drehorte gesucht, Schauspieler gefunden, Einstellungen geplant und Technik organisiert werden. Justin Salowski aus Niedersachsen übernimmt die Hauptrolle des "Phillip". Obwohl er schon bei mehreren Produktionen mitgewirkt hat, unter anderem spielt er den jungen Ansgar von Lahnstein bei "Verbotene Liebe", ist dies seine erste große Rolle. Seinen Vater verkörpert der Schauspieler Carlo Himmel, der für den Dreh aus Hamburg nach Osthessen gekommen ist.

Spektakulär begannen am vergangenen Montag die Dreharbeiten auf dem Firmengelände der Maschinenfabrik "Reform" in Fulda. Gleich am ersten Drehtag wurden die aufwendigsten Szenen des Filmes inszeniert. Mit kreativer Beleuchtung und interessanten Tricks setzte die Crew dabei ein Firmengebäude "filmisch" in Brand. Kamerafahrten mit Kran und Dolly gehören da natürlich zum Repertoire. Und auch an der Statisterie wurde nicht gespart: jede Menge Feuerwehrleute, Kräfte des THW und Polizisten unterstützten die Dreharbeiten bis in die späte Nacht. Bis vor Anbruch der Morgendämmerung mussten alle Szenen im Kasten sein - da war Improvisation und Kreativität gefragt. Müde, aber glücklich hatte das Team es dann aber am frühen Morgen geschafft. Ärgerlich war jedoch der Diebstahl eines MacBooks zwischen all dem Trubel der Dreharbeiten in der Weserstraße. Inzwischen hat das Drehteam für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

Noch bis zum Samstag arbeiteten die Filmemacher an weiteren Drehorten in Osthessen, darunter zwei Villen in Lauterbach und Schulen in Fulda. Danach geht es in die Postproduktion, in der "Phillip" den richtigen Schnitt und letzten Schliff verpasst bekommt. Im Herbst heisst es schließlich Vorhang auf: dann feiert der 17 Minuten lange Kurzfilm Premiere im Lichtspielhof Lauterbach. Außerdem wird er im "Offenen Kanal Fulda", auf Filmfestivals und im Internet zu sehen sein. Weitere Informationen gib es unter: www.kurzfilm.witteborn.de. (pakü) +++

http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/lauterbach/10910575.htm

 

„Ruhe bitte, wir drehen!“

02.07.2011 - FULDA

Blick hinter die Kulissen: Dreharbeiten sind stressig und vor allem langwierig

„Kannst Du Dein Auto umparken? Das steht hier im Weg“, werde ich am Montag um 22 Uhr 45 auf dem Parkplatz der Firma REFORM in Fulda begrüßt. Ich bin hier, um einen Artikel über den ersten Drehtag zum Kurzfilm „PHILLIP“ zu schreiben, in dem ein zehnjähriger Junge die Firma seines Vaters in Brand setzt, damit sich dieser wieder mehr um ihn kümmert.

Im Internet schreibt der 23-jährige Regisseur Julian Witteborn aus Fulda, der in Ansbach „Multimedia und Kommunikation“ studiert: „,PHILLIP‘ ist der Abschlussfilm in meinem Filmschwerpunkt, der auf dem von mir geschriebenen Drehbuch aus dem fünften Semester basiert.“ Bevor ich losgefahren bin, habe ich das noch gegoogelt. Außerdem weiß ich, dass dieses Projekt in Kooperation mit der JR-Filmproduktion des 19 Jahre alten Jeremias Rockel aus Lauterbach in Angriff genommen wird, und Fotos der Hauptdarsteller habe ich auch schon gesehen. Interviewfragen habe ich mir leider nicht mehr überlegen können, aber ich bin zuversichtlich, dass mir diese noch spontan einfallen werden.

Nachdem ich mein Auto am anderen Ende des Firmengeländes abgestellt habe, treffe ich den jungen Regisseur, umringt von Kameramännern, Licht- und Tontechnikern und dazugehörigen technischen Geräten. „Ich komme später nochmal“, versichere ich dem beschäftigten Filmteam und bin zu diesem Zeitpunkt noch fest davon überzeugt, dass ich in den nächsten Stunden mit Sicherheit Gelegenheit finden werde, den Initiator des Projekts mit Fragen zu löchern. Dieser schickt mich gerade zurück zum Cateringzelt, wo ich auf Jeremias, den Produktionsleiter treffe. „Schau dich einfach um“, sagt er im Vorbeigehen, „rede mit den Leuten ...“ Und schon ist er wieder weg. Mit den Leuten reden - kein Problem, denke ich mir und wende mich den Schauspielern zu, die an den aufgestellten Biertischen sitzen, sich unterhalten und Kaffee trinken. Dass ich weder Interviewfragen vorbereitet habe noch einen funktionierenden Kugelschreiber hatte auftreiben können, versuche ich zu überspielen.

Auf die Frage, ob er zum ersten Mal vor der Kamera steht, antwortet der zehnjährige Justin Salowsky, der die Hauptrolle des Phillip spielt, lässig, dass er sogar schon in der Serie „Verbotene Liebe“ zu sehen war. Weitere Fragen kann ich dem Jungen nicht stellen, denn jetzt geht es endlich los mit den ersten Aufnahmen. Die Szene, die nun gedreht wird, zeigt Phillip auf seinem Fahrrad, als er in der Nacht die Firma seines Vaters erreicht. Jetzt heißt es für alle Anwesenden: Handys ausschalten und bloß nicht durchs Bild laufen! Und zum ersten Mal höre ich, was ich in dieser Nacht noch sehr oft hören werde: „Ruhe bitte, wir drehen!“ - „Kamera läuft!“ - „Ton läuft!“ - „Und bitte!“ Justin muss diese Sequenz mehrmals spielen und wird dabei aus verschiedenen Perspektiven gefilmt. Als der Regisseur schließlich zufrieden ist, wird der Standort gewechselt. Jetzt folgen weitere zwei Szenen, eine davon ist die Schlussszene, für die Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW vor der brennenden Firma zusammengekommen sind. Mit Blaulicht und quietschenden Reifen sorgen die beiden Schauspieler-Polizisten für Spannung und Action, und plötzlich heißt es: „Macht mal alle Platz! Die echte Polizei muss zu einem Einsatz!“

Blick hinter die Kulissen: Dreharbeiten sind stressig und vor allem langwierig

Inzwischen ist es kalt geworden, und die Dreharbeiten kommen viel zu langsam voran. Vor Sonnenaufgang muss alles im Kasten sein, und bis dahin bleibt nicht mehr viel Zeit. Bei all dem Stress habe ich die Hoffnung auf Interviews aufgegeben, meine Kamera habe ich längst aus der Hand gelegt, weil die Fotos sowieso viel zu dunkel geworden sind, und bei dem wenigen Licht kann ich weder meine eigenen Notizen lesen noch schreiben. Den Gedanken, dass man Zeitungsartikel eigentlich ganz anders angeht, verdränge ich erfolgreich.

Allein vom Zuschauen völlig gestresst hänge ich meine potenzielle Filmemacherkarriere an den Nagel und verlasse um 2.30 Uhr den Drehort. Die Außenaufnahmen wurden gerade mit mehr als einer Stunde Verspätung abgeschlossen - wie lange jetzt noch drinnen weitergedreht wird, will ich lieber gar nicht wissen. Obwohl es beeindruckend ist, bei der Entstehung eines Films dabei zu sein und zu erfahren, wie viel Aufwand und Arbeit dahinter steckt, ziehe ich es vor, mir das Ergebnis im Herbst dieses Jahres bei der Premiere im Lauterbacher Lichtspielhaus anzuschauen.